Nas-Rechner

Synology DiskStation DS925+: Kapazitätsrechner

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
Kurz und knapp · Stand 29. August 2026

In der Synology DiskStation DS925+ mit 4 × 8 TB in SHR bleiben Ihnen 21,83 TiB nutzbar (24 TB in Herstellerschreibweise), und der Ausfall von 1 Festplatte ist verkraftbar. Der Rechner unten ist bereits auf die 4 Schächte und die RAID-Typen voreingestellt, die DSM 7.3 oder neuer auf diesem Modell wirklich anbietet (einschließlich SHR, das auch gemischte Plattengrößen ausnutzt).

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Vorbelegt für DS925+: 4 Schächte, nur die RAID-Typen, die dieses Modell wirklich beherrscht.

Alle setzen auf
Platte 1
Platte 2
Platte 3
Platte 4

SHR (Synology Hybrid RAID)

Nutzbare Kapazität
21,83 TiB

Das entspricht 24 TB in der Schreibweise der Festplattenhersteller. Ihr NAS zeigt Ihnen die kleinere Zahl an, weil es in Zweierpotenzen rechnet.

Rohkapazität
32 TB
Für Parität belegt
8 TB
Ungenutzt
0 TB
Ausfallsicherheit
1 Platte
Effizienz
75 %

Bestückung: ab 1.334 € für 4 × 8 TB (zusammen 41,69 €/TB)

Was Sie über die DS925+ wissen sollten

Das Modell, um das die ganze Laufwerks-Debatte kreist. Seit DSM 7.3 dürfen Sie wieder normale NAS-Platten einbauen, und mit SHR nutzt die DS925+ auch gemischte Plattengrößen sinnvoll aus. Nicht übersehen: anders als die DS923+ hat sie keinen Steckplatz für eine 10-Gigabit-Karte, dafür zwei 2,5-Gigabit-Ports ab Werk.

Die Eckdaten dieses Modells

Schächte4 × 3,5 Zoll SATA und 2,5 Zoll SATA-SSD
Maximale Rohkapazität96 TB
4 × 24 TB, Herstellerangabe
ProzessorAMD Ryzen V1500B (4 Kerne, 8 Threads)
Arbeitsspeicher4 GB ab Werk, DDR4 ECC SO-DIMM (2 Steckplätze)
32 GB offiziell, ECC
M.2-NVMe2 Steckplätze
2 × M.2 NVMe. Wichtig: für NVMe-Cache UND NVMe-Speicherpool verlangt Synology weiterhin ein Laufwerk von der eigenen Kompatibilitätsliste. Das ist die verbliebene Sperre.
Netzwerk2 × 2,5GbE
RAID-TypenSHR, SHR-2, Basic, JBOD, RAID 0, RAID 1, RAID 5, RAID 6, RAID 10
Fremde Festplattenmit Einschränkung
Teilweise offen, und das ist die entscheidende Neuigkeit. Synology hatte am 16. April 2025 angekündigt, dass die Plus-Modelle des Jahrgangs 2025 nur noch mit gelisteten Laufwerken einen Speicherpool anlegen dürfen. Mit DSM 7.3 (Version 7.3-81180, veröffentlicht am 8. Oktober 2025) hat Synology diese Sperre für Festplatten und 2,5-Zoll-SATA-SSDs wieder aufgehoben: Seagate IronWolf und WD Red Plus lassen sich heute ganz normal einbauen, initialisieren, zu Pools zusammenfassen und überwachen. Nur für M.2-NVMe gilt die Listenpflicht weiter.

SHR ist der eigentliche Grund für dieses Gerät

SHR zieht von der Summe aller Platten nur die größte ab, statt wie RAID 5 mit der kleinsten zu rechnen. Für Sie heißt das: Sie können mit zwei Platten anfangen, später eine größere dazustecken und den Zuwachs tatsächlich nutzen. Genau diese Freiheit fehlt bei UGREEN und QNAP, und sie ist bei gemischten Platten schnell mehrere hundert Euro wert. Bei gleich großen Platten ist SHR dagegen rechnerisch identisch mit RAID 5, dann ist es schlicht Geschmackssache.

RAID 5 oder RAID 6 bei 4 Schächten?

Mit 4 Schächten haben Sie die Wahl. RAID 5 (oder SHR) lässt Ihnen 3 von 4 Platten als nutzbare Kapazität und verkraftet einen Ausfall. RAID 6 kostet eine weitere Platte, verkraftet aber zwei. Die Faustregel: Ab Plattengrößen von 16 TB und aufwärts wird der Wiederaufbau nach einem Ausfall so lang (leicht ein voller Tag), dass ein zweiter Ausfall in diesem Fenster kein theoretisches Risiko mehr ist. Dann lohnt RAID 6.

Welche Festplatten gehören in die DS925+?

NAS-Festplatten mit CMR-Aufzeichnung und Freigabe für den Dauerbetrieb: Seagate IronWolf, WD Red Plus, Toshiba N300 und deren Pro-Varianten. Unsere Empfehlungen für die DS925+ mit aktuellen Preisen zeigen, welche davon gerade das beste Verhältnis aus Kapazität und Preis bieten. Wenn Sie umgekehrt von einer Zielkapazität ausgehen, rechnet der Festplatten-Rechner die nötige Plattenzahl aus.

Häufige Fragen

Wie viel Speicher bleibt in der DS925+ mit 4 × 8 TB übrig?

Rund 21,83 TiB nutzbar, also 24 TB in der Schreibweise der Festplattenhersteller. Gerechnet mit SHR, dem sinnvollen Standard für dieses Modell: Der Ausfall von 1 Festplatte ist verkraftbar. Die Differenz zur Rohkapazität von 32 TB geht an die Parität.

Welche RAID-Typen unterstützt die DS925+?

DSM 7.3 oder neuer bietet auf diesem Modell SHR, SHR-2, Basic, JBOD, RAID 0, RAID 1, RAID 5, RAID 6, RAID 10. Besonders wichtig ist SHR: Damit nutzt die DS925+ auch unterschiedlich große Festplatten sinnvoll aus, statt alle auf die kleinste herunterzurechnen.

Kann ich in die DS925+ Festplatten anderer Hersteller einbauen?

Teilweise offen, und das ist die entscheidende Neuigkeit. Synology hatte am 16. April 2025 angekündigt, dass die Plus-Modelle des Jahrgangs 2025 nur noch mit gelisteten Laufwerken einen Speicherpool anlegen dürfen. Mit DSM 7.3 (Version 7.3-81180, veröffentlicht am 8. Oktober 2025) hat Synology diese Sperre für Festplatten und 2,5-Zoll-SATA-SSDs wieder aufgehoben: Seagate IronWolf und WD Red Plus lassen sich heute ganz normal einbauen, initialisieren, zu Pools zusammenfassen und überwachen. Nur für M.2-NVMe gilt die Listenpflicht weiter.

Wie viel Arbeitsspeicher nimmt die DS925+ auf?

Ab Werk sind 4 GB verbaut (DDR4 ECC SO-DIMM (2 Steckplätze)). 32 GB offiziell, ECC Es stehen 2 Steckplätze zur Verfügung.

Warum zeigt mein NAS weniger an, als der Rechner sagt?

Weil Hersteller und Betriebssystem unterschiedlich zählen. Der Plattenhersteller versteht unter einem TB eine Billion Bytes, das NAS rechnet in Zweierpotenzen und nennt das TiB. Der Unterschied beträgt rund 9 Prozent. Deshalb steht in diesem Rechner die TiB-Zahl an erster Stelle: Sie ist die Zahl, die Sie später auf dem Bildschirm sehen.

Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Komponenten & Kompatibilität

Leon Fischer ordnet bei nas-rechner.de ein, welche Festplatten, welcher Arbeitsspeicher und welcher NVMe-Cache zu welchem NAS-Modell passen – und was die RAID-Wahl für die nutzbare Kapazität bedeutet. Bei pcbau-rechner.de beantwortet er dieselbe Frage für Grafikkarten und Prozessoren.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur