Beste SSD für die UGREEN NASync DXP4800 Plus
In die 4 Schächte der UGREEN NASync DXP4800 Plus passen neben 3,5-Zoll-Festplatten auch 2,5-Zoll-SATA-SSDs. Ehrlich gesagt lohnt sich das selten: Bei 1 × 10GbE und 1 × 2,5GbE bremst das Netzwerk lange vor der Festplatte, und je TB zahlen Sie für SSDs ein Vielfaches. Sinnvoll wird eine SSD-Bestückung erst, wenn Sie Lautlosigkeit brauchen oder viele kleine Dateien gleichzeitig lesen, etwa als Ablage für virtuelle Maschinen.
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Was die DXP4800 Plus von den Geschwistern unterscheidet
Das Modell, das Synology unter Druck setzt: 10-Gigabit-Netzwerk ab Werk, 64 GB RAM möglich, vier Schächte. Wer die 10GbE-Leitung wirklich auslasten will, braucht hier vier zügige CMR-Platten oder den NVMe-Cache, sonst limitiert das Laufwerk und nicht das Netzwerk.
Wann eine SSD-Bestückung sinnvoll ist
Der ehrliche Fall zuerst: fast nie. Eine SATA-SSD liefert etwa 550 MB/s, eine gute NAS-Festplatte 200 bis 280 MB/s. Bei 1 × 10GbE und 1 × 2,5GbE kommt davon ohnehin nur ein Teil an, und je Terabyte zahlen Sie für die SSD ein Vielfaches. Für Dateiablage, Backup und Mediensammlung ist die Festplatte in jeder Hinsicht die vernünftigere Wahl.
Es gibt zwei Ausnahmen. Die erste ist Lautlosigkeit: Wenn das NAS im Wohn- oder Schlafzimmer steht, ist eine SSD-Bestückung das Einzige, was wirklich hilft; eine Festplatte klackert nun einmal. Die zweite sind viele parallele Zugriffe auf kleine Dateien, etwa als Ablage für virtuelle Maschinen. Dort spielt die SSD ihre Stärke bei den Zugriffszeiten aus, und die hat nichts mit der Datenrate zu tun.
Die Laufwerkspolitik von UGREEN im Klartext
uneingeschränktOffen. UGREEN schreibt keine Laufwerksmarke vor. Die Kompatibilitätsliste ist eine Empfehlung, keine Sperre.
Die Eckdaten der DXP4800 Plus
| Schächte | 4 × 3,5 Zoll und 2,5 Zoll SATA |
|---|---|
| Maximale Rohkapazität | 144 TB 4 × 32 TB Festplatten plus 2 × 8 TB NVMe, Herstellerangabe |
| Prozessor | Intel Pentium Gold 8505 (5 Kerne, 6 Threads) |
| Arbeitsspeicher | 8 GB, DDR5 SO-DIMM (2 Steckplätze) 64 GB laut Hersteller |
| M.2-NVMe | 2 Steckplätze 2 × M.2 NVMe, nutzbar als Cache oder eigener Speicherpool |
| Netzwerk | 1 × 10GbE und 1 × 2,5GbE |
| Betriebssystem | UGOS Pro |
| RAID-Typen | Basic, JBOD, RAID 0, RAID 1, RAID 5, RAID 6, RAID 10 |
Weiterrechnen
Wie viel Kapazität am Ende übrig bleibt, rechnet der Kapazitätsrechner für die DXP4800 Plus aus, bereits auf 4 Schächte voreingestellt. Grundsätzliches zur Plattenwahl steht in der Kaufberatung, und warum CMR statt SMR in einem RAID-Verbund Pflicht ist, erklären wir dort ausführlich.
Häufige Fragen
Kann ich in die DXP4800 Plus Festplatten anderer Hersteller einbauen?
Offen. UGREEN schreibt keine Laufwerksmarke vor. Die Kompatibilitätsliste ist eine Empfehlung, keine Sperre.
Welche Festplatten passen in die DXP4800 Plus?
Alle 3,5 Zoll und 2,5 Zoll SATA-Laufwerke. Nehmen Sie NAS-Festplatten mit CMR-Aufzeichnung und Freigabe für den Dauerbetrieb: Seagate IronWolf, WD Red Plus, Toshiba N300 oder deren Pro-Varianten. SMR-Platten gehören nicht in einen RAID-Verbund, weil sie beim Wiederaufbau nach einem Ausfall dramatisch einbrechen.
Wie viel Kapazität bleibt in der DXP4800 Plus nutzbar?
Mit 4 × 8 TB in RAID 5 rund 21,83 TiB, also 24 TB in Herstellerschreibweise. Der Rest geht an die Parität, die Ihnen den Ausfall von 1 Festplatte erlaubt.
Brauche ich in diesem NAS zwingend CMR-Festplatten?
Ja, sobald Sie einen RAID-Verbund fahren. SMR-Platten schreiben Spuren überlappend und müssen beim Überschreiben ganze Bereiche neu ordnen. Beim Wiederaufbau eines RAID nach einem Plattenausfall bricht die Schreibrate dadurch so weit ein, dass der Vorgang Tage statt Stunden dauern kann. Alle NAS-Baureihen von Seagate (IronWolf) und die WD-Reihen Red Plus und Red Pro sind CMR.
Ist eine Pro-Platte in der DXP4800 Plus sinnvoll?
Möglich. Bei 1 × 10GbE und 1 × 2,5GbE kann eine schnellere Platte mit 7200 Umdrehungen tatsächlich mehr Durchsatz liefern. Rechnen Sie aber nach, ob Sie diesen Durchsatz je abrufen: Für Dateiablage und Backups reicht die einfache NAS-Platte fast immer.

Leon Fischer ordnet bei nas-rechner.de ein, welche Festplatten, welcher Arbeitsspeicher und welcher NVMe-Cache zu welchem NAS-Modell passen – und was die RAID-Wahl für die nutzbare Kapazität bedeutet. Bei pcbau-rechner.de beantwortet er dieselbe Frage für Grafikkarten und Prozessoren.