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Beste SSD für die QNAP TS-233

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
Kurz und knapp · Stand 29. August 2026

In die 2 Schächte der QNAP TS-233 passen neben 3,5-Zoll-Festplatten auch 2,5-Zoll-SATA-SSDs. Ehrlich gesagt lohnt sich das selten: Bei 1 × 1GbE bremst das Netzwerk lange vor der Festplatte, und je TB zahlen Sie für SSDs ein Vielfaches. Sinnvoll wird eine SSD-Bestückung erst, wenn Sie Lautlosigkeit brauchen oder viele kleine Dateien gleichzeitig lesen, etwa als Ablage für virtuelle Maschinen.

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ModellKapazitätPreis
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Was die TS-233 von den Geschwistern unterscheidet

Das günstigste QNAP-Modell und bewusst anspruchslos: ARM-Prozessor, 2 GB verlöteter RAM, ein Gigabit-Port. Das Netzwerk limitiert hier auf etwa 110 MB/s, also holt keine schnellere Platte mehr Tempo heraus. Kaufen Sie hier nach Lautstärke und Preis pro TB, nicht nach Datenrate.

Wann eine SSD-Bestückung sinnvoll ist

Der ehrliche Fall zuerst: fast nie. Eine SATA-SSD liefert etwa 550 MB/s, eine gute NAS-Festplatte 200 bis 280 MB/s. Bei 1 × 1GbE kommt davon ohnehin nur ein Teil an, und je Terabyte zahlen Sie für die SSD ein Vielfaches. Für Dateiablage, Backup und Mediensammlung ist die Festplatte in jeder Hinsicht die vernünftigere Wahl.

Es gibt zwei Ausnahmen. Die erste ist Lautlosigkeit: Wenn das NAS im Wohn- oder Schlafzimmer steht, ist eine SSD-Bestückung das Einzige, was wirklich hilft; eine Festplatte klackert nun einmal. Die zweite sind viele parallele Zugriffe auf kleine Dateien, etwa als Ablage für virtuelle Maschinen. Dort spielt die SSD ihre Stärke bei den Zugriffszeiten aus, und die hat nichts mit der Datenrate zu tun.

Die Laufwerkspolitik von QNAP im Klartext

uneingeschränktOffen. QNAP sperrt keine Laufwerke.

Die Eckdaten der TS-233

Schächte2 × 3,5 Zoll SATA und 2,5 Zoll SATA-SSD
ProzessorARM Cortex-A55 (4 Kerne, 2,0 GHz)
Arbeitsspeicher2 GB, 2 GB, fest verlötet
Fest verlötet, nicht aufrüstbar
M.2-NVMekeine
Keine M.2-Steckplätze
Netzwerk1 × 1GbE
BetriebssystemQTS 5.2
RAID-TypenSingle, JBOD, RAID 0, RAID 1

Weiterrechnen

Wie viel Kapazität am Ende übrig bleibt, rechnet der Kapazitätsrechner für die TS-233 aus, bereits auf 2 Schächte voreingestellt. Grundsätzliches zur Plattenwahl steht in der Kaufberatung, und warum CMR statt SMR in einem RAID-Verbund Pflicht ist, erklären wir dort ausführlich.

Häufige Fragen

Kann ich in die TS-233 Festplatten anderer Hersteller einbauen?

Offen. QNAP sperrt keine Laufwerke.

Welche Festplatten passen in die TS-233?

Alle 3,5 Zoll SATA und 2,5 Zoll SATA-SSD-Laufwerke. Nehmen Sie NAS-Festplatten mit CMR-Aufzeichnung und Freigabe für den Dauerbetrieb: Seagate IronWolf, WD Red Plus, Toshiba N300 oder deren Pro-Varianten. SMR-Platten gehören nicht in einen RAID-Verbund, weil sie beim Wiederaufbau nach einem Ausfall dramatisch einbrechen.

Wie viel Kapazität bleibt in der TS-233 nutzbar?

Mit 2 × 8 TB in RAID 1 rund 7,28 TiB, also 8 TB in Herstellerschreibweise. Der Rest geht an die Parität, die Ihnen den Ausfall von 1 Festplatte erlaubt.

Brauche ich in diesem NAS zwingend CMR-Festplatten?

Ja, sobald Sie einen RAID-Verbund fahren. SMR-Platten schreiben Spuren überlappend und müssen beim Überschreiben ganze Bereiche neu ordnen. Beim Wiederaufbau eines RAID nach einem Plattenausfall bricht die Schreibrate dadurch so weit ein, dass der Vorgang Tage statt Stunden dauern kann. Alle NAS-Baureihen von Seagate (IronWolf) und die WD-Reihen Red Plus und Red Pro sind CMR.

Ist eine Pro-Platte in der TS-233 sinnvoll?

Für die Geschwindigkeit nicht: Die 1 × 1GbE-Leitung dieses Modells schafft rund 110 MB/s, und das erreicht schon die einfachste NAS-Platte. Der Aufpreis lohnt hier nur wegen der längeren Garantie (fünf statt drei Jahre) und der höheren freigegebenen Schreiblast.

Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Komponenten & Kompatibilität

Leon Fischer ordnet bei nas-rechner.de ein, welche Festplatten, welcher Arbeitsspeicher und welcher NVMe-Cache zu welchem NAS-Modell passen – und was die RAID-Wahl für die nutzbare Kapazität bedeutet. Bei pcbau-rechner.de beantwortet er dieselbe Frage für Grafikkarten und Prozessoren.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur