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Beste M.2-NVMe für die Synology DiskStation DS1525+

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
Kurz und knapp · Stand 16. Oktober 2026

Die Synology DiskStation DS1525+ hat 2 M.2-Steckplätze. Und hier liegt der Haken, den viele Ratgeber übersehen: Für NVMe verlangt Synology weiterhin ein Laufwerk von der eigenen Kompatibilitätsliste. Die Lockerung aus DSM 7.3 gilt nur für Festplatten und SATA-SSDs, nicht für M.2. Praktisch heißt das: Synology SNV3400 oder SNV5400, keine Samsung 990. Ob sich ein Cache überhaupt lohnt, hängt an Ihrem Netzwerk (2 × 2,5GbE, per E10G22-T1-Mini auf 10GbE erweiterbar) und daran, ob Sie immer wieder dieselben Daten lesen.

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ModellKapazitätPreis
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Was die DS1525+ von den Geschwistern unterscheidet

Fünf Schächte sind die interessante Zahl: erst ab fünf Platten wird SHR-2 mit doppelter Ausfallsicherheit wirtschaftlich, ohne dass Sie mehr als ein Drittel der Kapazität verlieren. Anders als die DS925+ nimmt die DS1525+ eine 10-Gigabit-Karte auf.

Cache oder eigener Speicherpool?

Ein NVMe-Cache beschleunigt genau das, was Sie mehrfach lesen. Wer eine große Mediensammlung einmal durchstreamt, hat davon nichts: Diese Daten werden genau einmal gelesen, und der Cache liegt dabei nur im Weg. Wer dagegen mit denselben Projektdateien arbeitet, Fotos durchblättert oder Container laufen lässt, merkt den Unterschied sofort.

Auf der DS1525+ lassen sich die NVMe-Steckplätze auch als eigener Speicherpool nutzen, aber nur mit Laufwerken von Synologys Liste (SNV3400, SNV5400). Diese Beschränkung hat die Lockerung von DSM 7.3 nicht aufgehoben: Sie gilt für M.2 unverändert weiter. Das ist der Punkt, an dem die meisten aktuellen Ratgeber falsch liegen.

Ein Hinweis zur Lebensdauer: Ein Schreibcache verschleißt die SSD schneller als normaler Betrieb. Nehmen Sie ein Modell mit ordentlicher TBW-Angabe, keine billige DRAM-lose SSD.

Die Laufwerkspolitik von Synology im Klartext

mit EinschränkungTeilweise offen, wie bei der DS925+. Seit DSM 7.3 (8. Oktober 2025) sind Festplatten und SATA-SSDs anderer Hersteller wieder uneingeschränkt nutzbar; nur M.2-NVMe bleibt an die Synology-Liste gebunden.

Die Eckdaten der DS1525+

Schächte5 × 3,5 Zoll SATA und 2,5 Zoll SATA-SSD
Maximale Rohkapazität120 TB
5 × 24 TB, Herstellerangabe
ProzessorAMD Ryzen V1500B (4 Kerne, 8 Threads)
Arbeitsspeicher8 GB, DDR4 ECC SO-DIMM (2 Steckplätze)
32 GB offiziell, ECC
M.2-NVMe2 Steckplätze
2 × M.2 NVMe. Für Cache und Speicherpool verlangt Synology weiterhin ein gelistetes NVMe-Laufwerk.
Netzwerk2 × 2,5GbE, per E10G22-T1-Mini auf 10GbE erweiterbar
BetriebssystemDSM 7.3 oder neuer
RAID-TypenSHR, SHR-2, Basic, JBOD, RAID 0, RAID 1, RAID 5, RAID 6, RAID 10
SHR nutzt auch gemischte Plattengrößen aus.

Weiterrechnen

Wie viel Kapazität am Ende übrig bleibt, rechnet der Kapazitätsrechner für die DS1525+ aus, bereits auf 5 Schächte voreingestellt. Grundsätzliches zur Plattenwahl steht in der Kaufberatung, und warum CMR statt SMR in einem RAID-Verbund Pflicht ist, erklären wir dort ausführlich.

Häufige Fragen

Wie viele M.2-Steckplätze hat die DS1525+?

2 Steckplätze. 2 × M.2 NVMe. Für Cache und Speicherpool verlangt Synology weiterhin ein gelistetes NVMe-Laufwerk.

Lohnt sich ein NVMe-Cache in der DS1525+?

Nur, wenn Sie immer wieder dieselben Daten lesen: Projektdateien, Fotos, Container. Wer eine Mediensammlung einmal durchstreamt, hat vom Cache nichts, weil diese Daten genau einmal gelesen werden. Beachten Sie auch das Netzwerk: Bei 2 × 2,5GbE, per E10G22-T1-Mini auf 10GbE erweiterbar ist die Leitung oft schon vor der Festplatte am Limit.

Darf ich in eine Synology jede NVMe einbauen?

Nein, und das ist der Punkt, den viele Ratgeber übersehen. Die Lockerung der Laufwerkspolitik in DSM 7.3 vom 8. Oktober 2025 gilt nur für Festplatten und 2,5-Zoll-SATA-SSDs. Für M.2-NVMe verlangt Synology weiterhin ein Laufwerk von der eigenen Kompatibilitätsliste, also SNV3400 oder SNV5400, sowohl für den Cache als auch für einen NVMe-Speicherpool.

Kann ich in die DS1525+ Festplatten anderer Hersteller einbauen?

Teilweise offen, wie bei der DS925+. Seit DSM 7.3 (8. Oktober 2025) sind Festplatten und SATA-SSDs anderer Hersteller wieder uneingeschränkt nutzbar; nur M.2-NVMe bleibt an die Synology-Liste gebunden.

Verschleißt ein Cache die SSD schneller?

Ja. Ein Schreibcache belastet die SSD deutlich stärker als der normale Betrieb, weil jeder Schreibvorgang zuerst durch ihn hindurchgeht. Nehmen Sie ein Modell mit einer ordentlichen TBW-Angabe und verzichten Sie auf sehr günstige SSDs ohne DRAM-Puffer.

Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Komponenten & Kompatibilität

Leon Fischer ordnet bei nas-rechner.de ein, welche Festplatten, welcher Arbeitsspeicher und welcher NVMe-Cache zu welchem NAS-Modell passen – und was die RAID-Wahl für die nutzbare Kapazität bedeutet. Bei pcbau-rechner.de beantwortet er dieselbe Frage für Grafikkarten und Prozessoren.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur