Arbeitsspeicher für die Synology DiskStation DS923+
Die Synology DiskStation DS923+ nimmt DDR4 ECC SO-DIMM (2 Steckplätze) auf und ist ab Werk mit 4 GB bestückt. Offiziell sind 32 GB möglich. Wichtig: Dieses Modell verlangt ECC-Module, normale SO-DIMMs ohne ECC funktionieren hier nicht zuverlässig. Aufrüsten lohnt sich vor allem dann, wenn Sie Container oder virtuelle Maschinen betreiben; für reine Dateiablage bringt mehr RAM kaum spürbar etwas.
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Was die DS923+ von den Geschwistern unterscheidet
Der Vorgänger, den viele wegen der Laufwerkspolitik gekauft haben, und weiterhin die einzige Vier-Schacht-DiskStation mit echtem 10-Gigabit-Nachrüststeckplatz. Der Ryzen R1600 hat nur zwei Kerne: als Dateiablage mit ECC-RAM stark, für viele Container schwach.
Lohnt sich das Aufrüsten überhaupt?
Bei einem NAS, das nur Dateien ablegt und nachts ein Backup zieht, bringt zusätzlicher Arbeitsspeicher fast nichts: Die 4 GB ab Werk reichen dafür vollkommen. Das Bild dreht sich, sobald Container, Docker oder virtuelle Maschinen ins Spiel kommen. Jeder Container will seinen eigenen Speicher, und dann sind 4 GB schnell erschöpft.
Die DS923+ verlangt ECC-Speicher. Das ist kein Marketing: ECC korrigiert einzelne gekippte Bits im Arbeitsspeicher, und in einem Gerät, das rund um die Uhr läuft und Ihre einzige Kopie mancher Dateien hält, ist das die richtige Entscheidung. Normale SO-DIMMs ohne ECC werden entweder gar nicht erkannt oder laufen nicht zuverlässig. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende.
32 GB offiziell (2 × 16 GB ECC). In der Praxis laufen auch 64 GB (2 × 32 GB ECC SO-DIMM); Synology gibt das nicht frei. Beachten Sie bei inoffiziellen Angaben: Ein Modul, das ein Speicherhändler als kompatibel bewirbt, muss der Hersteller nicht freigeben. Es läuft oft, aber Sie verlieren im Zweifel den Anspruch auf Unterstützung.
Die Laufwerkspolitik von Synology im Klartext
uneingeschränktOffen. Die Laufwerksbeschränkung von 2025 gilt ausdrücklich nicht rückwirkend: Synology bestätigt, dass sie „nur für neue Modelle ab 2025“ greift. In der DS923+ läuft jede NAS-Festplatte ohne Einschränkung.
Die Eckdaten der DS923+
| Schächte | 4 × 3,5 Zoll SATA und 2,5 Zoll SATA-SSD |
|---|---|
| Maximale Rohkapazität | 96 TB 4 × 24 TB: die größte Platte auf Synologys Kompatibilitätsliste für dieses Modell. Mit einer DX517-Erweiterung steigt die Zahl entsprechend. |
| Prozessor | AMD Ryzen R1600 (2 Kerne, 4 Threads) |
| Arbeitsspeicher | 4 GB, DDR4 ECC SO-DIMM (2 Steckplätze) 32 GB offiziell (2 × 16 GB ECC). In der Praxis laufen auch 64 GB (2 × 32 GB ECC SO-DIMM); Synology gibt das nicht frei. |
| M.2-NVMe | 2 Steckplätze 2 × M.2 NVMe. NVMe-Cache ist frei, ein NVMe-Speicherpool verlangt ein von Synology freigegebenes Laufwerk (das galt hier schon immer). |
| Netzwerk | 2 × 1GbE, per Zusatzkarte E10G22-T1-Mini auf 10GbE erweiterbar |
| Betriebssystem | DSM 7.x |
| RAID-Typen | SHR, SHR-2, Basic, JBOD, RAID 0, RAID 1, RAID 5, RAID 6, RAID 10 SHR nutzt auch gemischte Plattengrößen aus. |
Weiterrechnen
Wie viel Kapazität am Ende übrig bleibt, rechnet der Kapazitätsrechner für die DS923+ aus, bereits auf 4 Schächte voreingestellt. Grundsätzliches zur Plattenwahl steht in der Kaufberatung, und warum CMR statt SMR in einem RAID-Verbund Pflicht ist, erklären wir dort ausführlich.
Häufige Fragen
Welchen Arbeitsspeicher braucht die DS923+?
DDR4 ECC SO-DIMM (2 Steckplätze). Ab Werk sind 4 GB verbaut. 32 GB offiziell (2 × 16 GB ECC). In der Praxis laufen auch 64 GB (2 × 32 GB ECC SO-DIMM); Synology gibt das nicht frei. Dieses Modell verlangt ECC-Module.
Lässt sich der Arbeitsspeicher der DS923+ aufrüsten?
Ja, es stehen 2 Steckplätze zur Verfügung. Offiziell sind 32 GB möglich.
Lohnt sich mehr RAM in der DS923+?
Für reine Dateiablage und Backups nicht: Die 4 GB reichen dafür. Sobald Sie Container, Docker oder virtuelle Maschinen betreiben, ändert sich das schnell, denn jeder Container will eigenen Speicher.
Kann ich in die DS923+ Festplatten anderer Hersteller einbauen?
Offen. Die Laufwerksbeschränkung von 2025 gilt ausdrücklich nicht rückwirkend: Synology bestätigt, dass sie „nur für neue Modelle ab 2025“ greift. In der DS923+ läuft jede NAS-Festplatte ohne Einschränkung.
Brauche ich ECC-Speicher in einem NAS?
Zwingend nicht, sinnvoll oft schon. ECC korrigiert einzelne gekippte Bits im Arbeitsspeicher. In einem Gerät, das rund um die Uhr läuft und mitunter die einzige Kopie einer Datei hält, ist das eine vernünftige Absicherung, insbesondere bei ZFS.

Leon Fischer ordnet bei nas-rechner.de ein, welche Festplatten, welcher Arbeitsspeicher und welcher NVMe-Cache zu welchem NAS-Modell passen – und was die RAID-Wahl für die nutzbare Kapazität bedeutet. Bei pcbau-rechner.de beantwortet er dieselbe Frage für Grafikkarten und Prozessoren.