Arbeitsspeicher für die Synology DiskStation DS423+
Die Synology DiskStation DS423+ nimmt DDR4 SO-DIMM, kein ECC (2 GB verlötet plus 1 Steckplatz) auf und ist ab Werk mit 2 GB bestückt. Offiziell sind 6 GB möglich. ECC wird nicht unterstützt, es genügen also normale SO-DIMMs ohne Fehlerkorrektur. Aufrüsten lohnt sich vor allem dann, wenn Sie Container oder virtuelle Maschinen betreiben; für reine Dateiablage bringt mehr RAM kaum spürbar etwas.
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Was die DS423+ von den Geschwistern unterscheidet
Der Preis-Einstieg mit vier Schächten und SHR. Der Celeron J4125 kann Plex hardwarebeschleunigt transkodieren, aber die 2 GB RAM ab Werk sind knapp: das eine freie SO-DIMM ist praktisch Pflichtzubehör und deckelt Sie bei 6 GB.
Lohnt sich das Aufrüsten überhaupt?
Bei einem NAS, das nur Dateien ablegt und nachts ein Backup zieht, bringt zusätzlicher Arbeitsspeicher fast nichts: Die 2 GB ab Werk reichen dafür vollkommen. Das Bild dreht sich, sobald Container, Docker oder virtuelle Maschinen ins Spiel kommen. Jeder Container will seinen eigenen Speicher, und dann sind 2 GB schnell erschöpft.
Die DS423+ nutzt keinen ECC-Speicher. Ein gekipptes Bit im Arbeitsspeicher wird hier also nicht korrigiert. Das ist in der Praxis selten ein Problem, aber es ist der Grund, warum Selbstbauer mit TrueNAS auf ECC bestehen: Mehr dazu unter ECC-RAM im NAS.
6 GB offiziell (2 GB fest plus ein 4-GB-Modul). In der Praxis läuft ein 16-GB-Modul (dann 18 GB); Synology gibt das nicht frei. Beachten Sie bei inoffiziellen Angaben: Ein Modul, das ein Speicherhändler als kompatibel bewirbt, muss der Hersteller nicht freigeben. Es läuft oft, aber Sie verlieren im Zweifel den Anspruch auf Unterstützung.
Die Laufwerkspolitik von Synology im Klartext
uneingeschränktOffen. Die Beschränkung von 2025 gilt nicht rückwirkend; jede NAS-Festplatte funktioniert.
Die Eckdaten der DS423+
| Schächte | 4 × 3,5 Zoll SATA und 2,5 Zoll SATA-SSD |
|---|---|
| Maximale Rohkapazität | 96 TB 4 × 24 TB: die größte Platte auf Synologys Liste für dieses Modell. Die oft zitierten 108 TB sind die maximale Volume-Größe, nicht die Plattensumme. |
| Prozessor | Intel Celeron J4125 (4 Kerne) |
| Arbeitsspeicher | 2 GB, DDR4 SO-DIMM, kein ECC (2 GB verlötet plus 1 Steckplatz) 6 GB offiziell (2 GB fest plus ein 4-GB-Modul). In der Praxis läuft ein 16-GB-Modul (dann 18 GB); Synology gibt das nicht frei. |
| M.2-NVMe | 2 Steckplätze 2 × M.2 NVMe für Cache; ein NVMe-Speicherpool verlangt ein Synology-Laufwerk |
| Netzwerk | 2 × 1GbE |
| Betriebssystem | DSM 7.x |
| RAID-Typen | SHR, SHR-2, Basic, JBOD, RAID 0, RAID 1, RAID 5, RAID 6, RAID 10 SHR nutzt auch gemischte Plattengrößen aus. |
Weiterrechnen
Wie viel Kapazität am Ende übrig bleibt, rechnet der Kapazitätsrechner für die DS423+ aus, bereits auf 4 Schächte voreingestellt. Grundsätzliches zur Plattenwahl steht in der Kaufberatung, und warum CMR statt SMR in einem RAID-Verbund Pflicht ist, erklären wir dort ausführlich.
Häufige Fragen
Welchen Arbeitsspeicher braucht die DS423+?
DDR4 SO-DIMM, kein ECC (2 GB verlötet plus 1 Steckplatz). Ab Werk sind 2 GB verbaut. 6 GB offiziell (2 GB fest plus ein 4-GB-Modul). In der Praxis läuft ein 16-GB-Modul (dann 18 GB); Synology gibt das nicht frei. ECC wird nicht unterstützt.
Lässt sich der Arbeitsspeicher der DS423+ aufrüsten?
Ja, es steht ein Steckplatz zur Verfügung. Offiziell sind 6 GB möglich.
Lohnt sich mehr RAM in der DS423+?
Für reine Dateiablage und Backups nicht: Die 2 GB reichen dafür. Sobald Sie Container, Docker oder virtuelle Maschinen betreiben, ändert sich das schnell, denn jeder Container will eigenen Speicher.
Kann ich in die DS423+ Festplatten anderer Hersteller einbauen?
Offen. Die Beschränkung von 2025 gilt nicht rückwirkend; jede NAS-Festplatte funktioniert.
Brauche ich ECC-Speicher in einem NAS?
Zwingend nicht, sinnvoll oft schon. ECC korrigiert einzelne gekippte Bits im Arbeitsspeicher. In einem Gerät, das rund um die Uhr läuft und mitunter die einzige Kopie einer Datei hält, ist das eine vernünftige Absicherung, insbesondere bei ZFS.

Leon Fischer ordnet bei nas-rechner.de ein, welche Festplatten, welcher Arbeitsspeicher und welcher NVMe-Cache zu welchem NAS-Modell passen – und was die RAID-Wahl für die nutzbare Kapazität bedeutet. Bei pcbau-rechner.de beantwortet er dieselbe Frage für Grafikkarten und Prozessoren.