Arbeitsspeicher für die Synology DiskStation DS224+
Die Synology DiskStation DS224+ nimmt DDR4 SO-DIMM, kein ECC (2 GB verlötet plus 1 Steckplatz) auf und ist ab Werk mit 2 GB bestückt. Offiziell sind 6 GB möglich. ECC wird nicht unterstützt, es genügen also normale SO-DIMMs ohne Fehlerkorrektur. Aufrüsten lohnt sich vor allem dann, wenn Sie Container oder virtuelle Maschinen betreiben; für reine Dateiablage bringt mehr RAM kaum spürbar etwas.
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Was die DS224+ von den Geschwistern unterscheidet
Die meistverkaufte Zwei-Schacht-DiskStation und für die meisten Haushalte genug. Mit zwei Schächten heißt RAID praktisch RAID 1: Sie zahlen die halbe Kapazität für die Ausfallsicherheit, und SHR ändert daran bei zwei gleich großen Platten nichts.
Lohnt sich das Aufrüsten überhaupt?
Bei einem NAS, das nur Dateien ablegt und nachts ein Backup zieht, bringt zusätzlicher Arbeitsspeicher fast nichts: Die 2 GB ab Werk reichen dafür vollkommen. Das Bild dreht sich, sobald Container, Docker oder virtuelle Maschinen ins Spiel kommen. Jeder Container will seinen eigenen Speicher, und dann sind 2 GB schnell erschöpft.
Die DS224+ nutzt keinen ECC-Speicher. Ein gekipptes Bit im Arbeitsspeicher wird hier also nicht korrigiert. Das ist in der Praxis selten ein Problem, aber es ist der Grund, warum Selbstbauer mit TrueNAS auf ECC bestehen: Mehr dazu unter ECC-RAM im NAS.
6 GB offiziell (2 GB fest plus ein 4-GB-Modul). Größere Module laufen in der Praxis, sind aber nicht freigegeben. Beachten Sie bei inoffiziellen Angaben: Ein Modul, das ein Speicherhändler als kompatibel bewirbt, muss der Hersteller nicht freigeben. Es läuft oft, aber Sie verlieren im Zweifel den Anspruch auf Unterstützung.
Die Laufwerkspolitik von Synology im Klartext
uneingeschränktOffen. Die Beschränkung von 2025 gilt nicht rückwirkend; jede NAS-Festplatte funktioniert.
Die Eckdaten der DS224+
| Schächte | 2 × 3,5 Zoll SATA und 2,5 Zoll SATA-SSD |
|---|---|
| Maximale Rohkapazität | 48 TB 2 × 24 TB: die größte Platte auf Synologys Liste für dieses Modell. |
| Prozessor | Intel Celeron J4125 (4 Kerne) |
| Arbeitsspeicher | 2 GB, DDR4 SO-DIMM, kein ECC (2 GB verlötet plus 1 Steckplatz) 6 GB offiziell (2 GB fest plus ein 4-GB-Modul). Größere Module laufen in der Praxis, sind aber nicht freigegeben. |
| M.2-NVMe | keine Keine M.2-Steckplätze |
| Netzwerk | 2 × 1GbE |
| Betriebssystem | DSM 7.x |
| RAID-Typen | SHR, Basic, JBOD, RAID 0, RAID 1 SHR nutzt auch gemischte Plattengrößen aus. |
Weiterrechnen
Wie viel Kapazität am Ende übrig bleibt, rechnet der Kapazitätsrechner für die DS224+ aus, bereits auf 2 Schächte voreingestellt. Grundsätzliches zur Plattenwahl steht in der Kaufberatung, und warum CMR statt SMR in einem RAID-Verbund Pflicht ist, erklären wir dort ausführlich.
Häufige Fragen
Welchen Arbeitsspeicher braucht die DS224+?
DDR4 SO-DIMM, kein ECC (2 GB verlötet plus 1 Steckplatz). Ab Werk sind 2 GB verbaut. 6 GB offiziell (2 GB fest plus ein 4-GB-Modul). Größere Module laufen in der Praxis, sind aber nicht freigegeben. ECC wird nicht unterstützt.
Lässt sich der Arbeitsspeicher der DS224+ aufrüsten?
Ja, es steht ein Steckplatz zur Verfügung. Offiziell sind 6 GB möglich.
Lohnt sich mehr RAM in der DS224+?
Für reine Dateiablage und Backups nicht: Die 2 GB reichen dafür. Sobald Sie Container, Docker oder virtuelle Maschinen betreiben, ändert sich das schnell, denn jeder Container will eigenen Speicher.
Kann ich in die DS224+ Festplatten anderer Hersteller einbauen?
Offen. Die Beschränkung von 2025 gilt nicht rückwirkend; jede NAS-Festplatte funktioniert.
Brauche ich ECC-Speicher in einem NAS?
Zwingend nicht, sinnvoll oft schon. ECC korrigiert einzelne gekippte Bits im Arbeitsspeicher. In einem Gerät, das rund um die Uhr läuft und mitunter die einzige Kopie einer Datei hält, ist das eine vernünftige Absicherung, insbesondere bei ZFS.

Leon Fischer ordnet bei nas-rechner.de ein, welche Festplatten, welcher Arbeitsspeicher und welcher NVMe-Cache zu welchem NAS-Modell passen – und was die RAID-Wahl für die nutzbare Kapazität bedeutet. Bei pcbau-rechner.de beantwortet er dieselbe Frage für Grafikkarten und Prozessoren.